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Das Treffen 2008 – Abschied von Georgenthal?

Freimaurerische Motorradfahrer - Bericht von Toni Zum 6. Male trafen sich in diesem Jahr die „Masonic Biker“ in Georgenthal im „Grünen Herzen“ Deutschlands. Nach dem „Regentreffen“ 2006 und dem „Jubiläumstreffen“ 2007 war es wohl das „Abschiedstreffen“ von Georgenthal. 6 Jahre lang, jeweils am Wochenende vor Himmelfahrt, waren wir Gäste der Crew der dortigen Campingplatzmannschaft. Jedes mal wurden wir alle herzlich empfangen, wurden mit der berühmten Thüringer Gastlichkeit bewirtet, gepflegt, es wurden Sonderwünsche erfüllt und es bildetet sich freundschaftliche Beziehungen heraus. Und wenn der „Große Braumeister“ es einmal besonders gut mit einem Teilnehmer gemeint hatte, gab es auch ganz unproblematisch, die eine oder andere Kopfschmerztablette. Wir fühlten uns gut aufgehoben auf dem Campingplatz in Thüringen und manchmal war das bestimmt nicht ganz leicht für die Chefin und den Chef. Dieses Jahr trafen wir uns dort wahrscheinlich zum letzten Mal. Margitta und Bernd geben den Platz auf. Für das Treffen in diesem Jahr könnte es aber auch noch eine andere Bezeichnung geben – das „Rekordtreffen“. Noch nie waren so viele Freimaurer mit ihren Motorrädern als „Masonic Biker“ zusammen gekommen, wie in diesem Jahr. 43 Fahrer trafen sich diesmal, wie immer am Freitag, um sich kennen zu lernen, sich auszutauschen und die Ausfahrt und die TAI am Sonnabend vorzubereiten. Ein paar „Urgesteine“, die bis jetzt an allen Treffen teilgenommen hatten, fehlten aus persönlichen Gründen. Es gab jedoch auch wieder ganz „Neue“, die von uns gehört hatten und die so ein Treffen nun selbst erleben wollten. Und so stellte der Hauptorganisator am Abend schon die Rekordteilnehmerzahl fest. Auch vom „FO“ wurde eine Rekordbeteiligung in den Teilnehmerlisten registriert. Der größte Teil der Fahrer kam wieder von den AFAM - Logen, aber auch die Amerikaner und Kanadier hatten ihre Delegation geschickt. Die Schweizer Brüder erschienen wie immer pünktlich und sie hatten eine wunderbare Nachricht im Gepäck. Vom 22. bis 24. August dieses Jahres findet das erste „Freimaurerische Motorradtreffen“ in der Schweiz statt. Vorbild ist unseres – das „Thüringer Treffen“. Jedenfalls haben wir uns sehr darüber gefreut, zumal an alle versammelten Brüder eine Einladung erging. Im August geht es ins Tessin. Ganz so weit ging es dann am Sonnabend nicht. Nach der Eröffnung der Fahrt mit dem „Bikerritual“ fuhren wir wie immer durch Thüringen. Richtung Hildburghausen ging es zuerst, dann bogen wir ab in Richtung Saalfeld. Eigentlich ist es gleich, welche Strecke man in Thüringen fährt, es ist eine ideale Gegend zum „Biken“ – und landschaftlich ist es auch kaum zu schlagen. Thüringen ist einfach schön. Mehrmals überquerten wir den „Rennsteig“, ehe wir in einer kleinen Ortschaft nahe Saalfeld anhielten. Dort gab es in einem kleinen Hotel ein schönes Essen und gleichzeitig den Hinweis, dass dieses Hotel bereit stehe, uns im nächsten Jahr als Gäste aufzunehmen. Bei unserer Tour hatten wir also auch gleich den Ort unseres nächsten Treffens kennen gelernt. Also, für alle Interessierte noch mal die Information, dass es ab 2009 nicht mehr auf einen Zeltplatz, sondern in ein Hotel geht, wenn sich die „Masonic Biker“ zu ihrem 7. Treffen einfinden. (Hier noch ein Hinweis für die „Harten“: auch Zelten ist möglich!) Diesmal aber ging es nach diesem Kennenlernen zurück nach Georgenthal. Gemeinsam feierten wir eine eindrucksvolle TAI, wie immer in schwarzem Leder und Schurz. Die Zeichnung legte ein Schweizer Bruder der Loge „FIAT LUX“ auf. Gesammelt wurde diesmal für ein Schulprojekt in Indien. Die Summe reicht aus, um eine von Bruder Arend Müller aus Flensburg und vielen Anderen unterstützte Schule, ein halbes Jahr lang zu betreiben. Viel gab es danach noch zu bereden. Erste organisatorische Fragen für das nächste Treffen wurden besprochen, aber auch das Treffen in der Schweiz spielte schon eine große Rolle. Dann bedankten wir uns bei den Organisatoren und den guten Geistern des Campingplatzes, der uns 6 Mal beherbergt hatte, für die freundliche Aufnahme und den Service, der uns dort geboten wurde. Sicher werden wir diesen Platz in guter Erinnerung behalten, wenn wir uns irgendwann mal treffen und sagen:“... weist Du noch, damals in Georgenthal...“. Ein neuer Abschnitt begann mit unserer Heimfahrt am Sonntag, so ist ein Ende auch immer ein neuer Anfang. Was der uns bringt, wissen wir noch nicht – eins aber wissen wir – im nächsten Jahr, am Wochenende vor Christi Himmelfahrt, da sind sie wieder alle zusammen, die Brüder der „Freimaurerischen Motorradfahrer“. Sie kommen wieder, weil sie sich viel zu erzählen haben und weil sie es lieben, mit ihren Motorrädern inmitten von Brüdern Thüringen kennen zu lernen, Gemeinschaft, Brüderschaft und Freundschaft zu pflegen und weil es immer wieder etwas Besonderes ist – das Treffen der „Masonic Biker“. Toni „Harraseiche“ zu Chemnitz

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