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2015 - Der erste Weltraumspaziergang, die MIR, die ISS

Was hat das mit den Masonic Bikern zu tun?

Ganz einfach: In 2015 führte die gemeinsame Ausfahrt die Brüder zur Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz


Doch beginnen wir von vorn: Zunächst reisten über 40 Brüder aus vielen Orienten wieder auf zwei bis drei Rädern nach Thüringen. Etliche Brüder, die schon lange dabei sind, aber auch wieder viele Neue trafen nach und nach am Hotel ein.
Nach der herzlichen Begrüßung und den organisatorischen Hinweisen folgte eine schöner, gemeinsamer Abend mit Thüringer Spezialitäten vom Grill. So hatten alle Gelegenheit sich gegenseitig wieder auf den neusten Stand zu bringen bzw. die "alten Hasen" konnten die Neuen ein bisschen beschnuppern und umgekehrt. Gedacht wurde auch an die Brr., die diesmal aus beruflichen, familiären oder wohlmöglich gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnten. Schade, denn einige, besonders die, die von Anfang an dabei waren, haben wir schon sehr vermisst.


Mäßigung ist eine freimaurerische Tugend - und im Bewusstsein, dass es früh wieder in den Sattel geht, ging es zwar spät, aber nicht zu spät zur Nachruhe.
 
Ab 7.30 Uhr gab Frühstück. Der schwarze Kaffee weckte auch meine Lebensgeister und ich war pünktlich wie alle auf dem Platz, an dem wir das Bikerzeremonial abhalten wollten. Der ZM rief zur Arbeit, der Bikermeister vom Sattel leitete sie und die Aufseher achteten darauf, das alles in ordentlichen Bahnen verlief.
Nun auch mental gestärkt, machte sich die Kolonne auf den Weg durch die Thüringer Wälder in Richtung Plauen und dann weiter zur
Raufahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz, dem Geburtsort von Siegmund Jähn. Die vielen Exponate, aber auch der Film über die ISS, der im für uns reservierten Kino gezeigt wurde, beeindruckten die Brüder.

 

Besuch der Aussstellung


Eine kleine Stärkung und die Möglichkeit zum Tanken unterbrachen nur kurz die Rückfahrt, die, wie sollte es anderes sein, erneut durch schöne Landschaften führte. Das Ziel war abermals der Platz in der Nähe des Hotels, und im zweiten Teil des Zeremonials wurde die Ausfahrt geschlossen und die Brr. Meister riefen zur Erfrischung.
 
Wir wären aber keine richtigen Freimaurer, wenn vor dem Abendessen, vor der Erfrischung nicht noch eine "richtige" Arbeit auf uns warten würde. Und so betraten die Brr. einen eigens umgeräumten und für den Zweck hergerichteten Raum zu den Klängen von Rockmusik - in geordnetem Zug, wie es sich gehört. Es ist immer wieder ein besonderer Moment, wenn die Brr. in Leder, mit Bijou, Schurz und Handschuhen einander die Hände reichen. Diese Kette reicht weit und überwindet zahlreiche Hindernisse. Als die Brr. schließlich noch das Bundeslied anstimmten, da konnte man die besondere Stimmung intensiv spüren und es gab auch die eine oder andere Gänsehaut.
Schließlich erklärte der MvSt. die Arbeit für beendet und schickte die Brr. hinaus in Welt.
 
Nun gab es endlich die angekündigte Erfrischung und die Stärkung in Form von leckeren Thüringer Klößen. Und am zweiten Abend konnten die Gespräche vom Vorabend vertieft werden. Für Wehmut, dass das Treffen schon fast wieder vorbei ist, war noch kein Platz. Vielmehr wurden Pläne für die nächsten Treffen in den Niederlanden, der Schweiz und Österreich geschmiedet. Und auch die Rückfahrten in die Oriente wollte vorbereitet sein.
 
Erst mit dem Frühstück am nächsten Morgen und den ersten Brr., die sich verabschiedeten, war klar, das es nun wirklich rum war, dass 14. Treffen der MB in Thüringen. Die ersten Motoren wurden gestartet, Rücklichter verschwanden aus dem Blick und die Reihen lichteten sich mehr und mehr. Nun machte auch ich mich in lieber Gesellschaft von zwei weiteren Brüdern auf den Heimweg.

Es ist einfach toll in brüderlichen Gesellschaft zu reisen und ich bin froh, dass wir das nächste Treffen schon verabredet haben.
 
Übrigens: Viele Bilder zum Treffen gibt es für registriete Nutzer im internen Bereich.

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