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Das Regentreffen 2006

 

Matthias19.5. – 21.5.2006 - Von Br.: Matthias

40 Brr.:, 26 Logen, 4 GL, 2 Nationen

 

Es war einmal wieder so weit. Am Wochenende vor Vatertag sattelten freie Männer von gutem Ruf in ganz Deutschland und diese mal auch der Schweiz ihre Rösser aus Stahl und machten sich auf in Richtung Thüringen. Es war schnell klar, diese Treffen war ein einziger Kampf mit den Gewalten und dennoch trotzen Sie dem Wetter. 40 Brr.: aus Nah und Fern versammelten sich am Freitagabend in der Gaststätte des Camping-Platzes in Georgenthal.

 

Es hat sich herumgesprochen, sogar über die Grenzen von Deutschland hinaus, dass sich einmal im Jahr Brr.: Motorradfahrer treffen um zusammen zu feiern, fahren und zu arbeiten. Vor allem die herzliche Bewirtung, das gute Essen und die perfekte Organisation sind das Aushängeschild dieses Treffens. Auch dieses Jahr hat das ganze Team es geschafft das Treffen zu einem Erlebnis zu machen.

Nach dem ausgiebigen Frühstück am Samstagmorgen versammelten sich alle Brr: um die Ausfahrt mit dem Biker-Ritual zu eröffnen.

Aus den Erfahrungen des vergangenen Treffens gelernt, wurde diesmal die Ordnung in der Kolonne der Brr.: zur Ausfahrt nicht dem Zufall überlassen sondern je nach fahrerischem Können zusammengestellt. Neben der Rolle des Road-Captains (derjenige, der die Route geplant hat und den Tross anführt) wurden zwei Road-Blocks (Fahrer die an Kreuzungen dafür sorgen, dass die Kolonne zusammen beleibt) und zwei Schlusslichter (Fahrer die sich bei Pannen um die Sicherheit des Liegengebliebenen kümmern) benannt.

Dieses Jahr war der Höhepunkt der Tour eine Niederlegung der drei Rosen am Mahnmal des Jonastals.

 

Im Wikipedia ist zu lesen:

Das Jonastal im Ilm-Kreis, zwischen Crawinkel und Arnstadt gelegen, wurde in den letzten Kriegsjahren des zweiten Weltkrieges zu einem Schauplatz geheimer Bauvorhaben des Nationalsozialismus. Zehntausende Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald trieben im Jonastal im Rahmen des Sonderbauvorhabens III unter strengster Geheimhaltung 25 Stollen in den Berg. Bis heute ist unklar, was mit dieser unter dem Decknamen "S III" bekannten Anlage genau bezweckt wurde.

Im Zusammenhang mit den Bauarbeiten wurde das Außenlager S III des KZ Buchenwald errichtet. Das Lager bestand in der Zeit vom 6. November 1944 bis Anfang April 1945 und als Besonderheit ist zu vermerken, dass in der Zeit vom 14. November 1944 bis zum 15. Januar 1945 S III als selbständiges Konzentrationslager geführt und nicht zum Bestand von Buchenwald zählte - wie sonst alle weiteren Außenlager. Zu S III gehörten neben dem Nord- und Südlager bei Ohrdruf auch die weiteren Lager in der LMuna Crawinkel sowie das so genannte Zeltlager bei Espenfeld.

 

Der Abschluss der Niederlegung war die Kettenbildung um das Mahnmal.

Nach diesem ergreifenden Moment wurde die Tour – leider durch den nun einsetzenden, kontinuierlichen Regen – fortgesetzt, bis sie wieder am Camping-Platz endete.

Dort angekommen begannen die Brr.: Beamten den Gastraum des Camping-Platzes in gewohnter Form in einen Tempel für die folgende TA zu verwandeln.

Die Arbeit wurde geleitet von Br.: Dietmar Jürgen („Zur Akazie“ im O.: Meißen)(1. Aufseher – „Friedrich zur Frankentreue“ im O.: Kulmbach), Br.: Werner Assenbacher(2. Aufseher – „Zur Verbrüderung an der Regnitz“ im O.: Bamberg), Br.: Peter Teich (Redner – „Zur gekrönten Schlange“ im O.: Görlitz), Br.: Matthias L. (Sekretär – „Zur Deutschen Burg“ im O.: Duisburg), Br.: Arend Müller (1. Schaffner – „Leuchte im Norden“ im O.: Flensburg). unterstützt von Br.: Thomas Kaulbach

Wie auch im letzten Jahr wurde von Br.: Arend Müller der Arbeitsteppich per Kreide aufgezeichnet. Danach folgten zwei Zeichnungen, beide verlesen von Br.: Peter Teich.

"Erstens kommt es anders" (Br.: Peter Teich)

In dieser kurzweiligen Zeichnung berichtete Br.: Peter von den Hürden, die bei der Planung der Ausfahrt genommen werden mussten.

MasonicBiking - (Br.: Edgard Fuß) Br.: Edgard zog Parallelen zwischen Freimaurern und Bikern in dem er das gemeinsame Erleben sowohl bei der Arbeit als auch bei der Ausfahrt miteinander verglich.

Nach der Arbeit wurde noch reichlich bei gutem Essen und Trinken diskutiert und es ist jetzt schon klar, dass das Treffen nächstes Jahr wieder gut besucht sein wird.

 

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